Lothar Beutin, Autor

Bücher von Lothar Beutin

 

bisher erschienen (gelistet im Verzeichnis lieferbarer Bücher, VLB):

 

RIZIN (2011): Leseprobe und  Fotostrecke.,

 

EHEC-ALARM (2013): Leseprobe und  Fotostrecke. und Trailer

 

FALLOBST (2015):  Leseprobe und Fotostrecke

 

neu erschienen:

MUTTIS ERBEN (2017): Leseprobe

 

 

Druckausgaben können hier über das Kontaktformular bestellt werden, außerdem als Taschenbuch über gängige Händler.

 

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Lesungen

 

 

Zu meinem neuen Buch MUTTIS ERBEN und warum ich Romane schreibe:

 

Romane sollen ihre Leser unterhalten und das ist sicherlich auch der Hauptgrund, warum Belletristik auch in der vernetzten Informationsgesellschaft einen großen Stellenwert behalten hat. Doch schon immer kam dem Roman auch als Vermittler und Kritiker gesellschaftlicher Zustände eine wichtige Schlüsselrolle zu. Im Zeitalter der Informationsflut und der wachsenden Bestrebungen, freie Meinungsäußerung zu sanktionieren, hat die Form des Gesellschaftsromans eine aktuellere Bedeutung denn je erlangt.

 

Als ich 2009 mit dem Schreiben von Romanen begann, hatte ich beide Aspekte vor Augen. Einerseits die Leser zu unterhalten, in Form eines Wissenschaftskrimis mit einem naturwissenschaftlichen Bildungsangebot. Zum anderen die Beschreibung von gesellschaftlichen Zuständen, die der Leserschaft nahe gebracht oder bewusst gemacht werden sollen.

 

Meine ersten drei Romane (RIZIN 2011, EHEC-ALARM 2013 und FALLOBST 2015) spielen im Umfeld der sogenannten Ressortforschung. Darunter versteht man Forschung, die im Auftrag von Bundes- und Landesministerien mit einer bestimmten Zielsetzung (Verbraucherschutz, Gesundheitsvorsorge, Gefahrenabwehr) betrieben wird. Als Mikrobiologe war ich etwa 35 Jahre in solchen Einrichtungen tätig und habe an Hand realer Geschehnisse (Bioterrorismus, Seuchenausbrüche, Verbraucherschutz) die Abläufe und die Funktionsweise solcher Ressortforschungsinstitute, mit den darin vorkommenden unterschiedlichen, ausschließlich fiktiven, Charakteren beschrieben.

 

Mein gerade erschienenes Buch „MUTTIS ERBEN oder vom schlechten Gewissen im Lande der Freudlosigkeit“ ist gleichermaßen ein Wissenschaftskrimi und ein Gesellschaftsroman. Am Beispiel eines fiktiven Pharmaunternehmens, das Komponenten für ein Chemiewaffenprogramm in Länder liefert, die sich nicht an internationale Abkommen halten, wird die Unglaubwürdigkeit einer Gesellschaft beschrieben, die Waffenexporte in Krisenstaaten zulässt und sich andererseits als Bewahrer des Friedens und der Menschenrechte international in Position bringt. Natürlich bleibt die Form eines Wissenschaftskrimis auch in diesem Roman gewahrt. Chemische Waffen, deren Wirkung und die entsprechenden (kriminellen) Akteure bis hin zum Terroristen spielen eine wichtige Rolle.

 

Aber es geht auch um die gesellschaftliche Spaltung, die seit der Flüchtlingskrise 2015 offensichtlich geworden ist. Herbert Hintersinn, Pharmamanager und Hauptprotagonist des in Ich-Form geschriebenen Romans, wird durch seine Freunde Frank und Harry, die gegensätzlichen politischen Lagern angehören, mit unterschiedlichen moralischen Einstellungen konfrontiert. Doch was ist wahr und was ist falsch? Diese Frage bewegt nicht nur Herbert Hintersinn im Zeitalter der unbegrenzten Manipulationsmöglichkeiten von Bild, Text und Sprache. Unserem Protagonisten gibt nur die Liebe die Kraft über sich selbst hinauszuwachsen und selbstbestimmt zu handeln. Mehr soll hier nicht verraten werden.

 

Berlin, im Juli 2017

 

Lothar Beutin

 

 

 

 

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Lothar Beutin

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